Leider erinnerte meine Bestellung eher an Fischers Fritze... aber der Trick war dann auf "One pint red ale" umzustellen. Das spricht sich auch für die weniger sprachbegabte Fränkin ganz easy.
Weniger Erfolg hatte ich beim Whiskey bestellen, obwohl ich in diesem Bereich doch, dank diverser Whiskytastings in Erlangen, auf ein gewisses Grundvokabular zurückgreifen konnte.
Kam ich doch auf die Idee, mitten in der moorigen Connemara nach einem "smoky" und "peaty" Whisk(e)y zu fragen. Der Barkeeper hatte aber nur Jameson bzw. Midletown Whisky (und Jack Daniel's aus der untersten Schublade), was auf ein und dieselbe Brennerei hinaus läuft. Aber ich wollte doch was Regionales...
In den folgenden Kneipen hatte ich schon dazugelernt und im Vorbeigehen die Bar inspiziert. So konnte ich mir die Frage dann auch gleich schenken.
Nun dann muss man wohl in die heimische Kneipe nach Erlangen gehen. Da habe ich heute was Verwegenes gemacht. Statt dem gewohnten Kilkenny habe ich ein ...
Danach war ein Blick auf die Whiskeykarte fällig. Hier gibt es 18 Sorten irischen Whiskey, davon nur zwei von Jameson.
So endet der Abend mit einem torfigen Single Malt aus der Connemara.
Mal sehen, was das Whiskey- *äh* Schottland-Event am Wochenende in Wien bringt ...
Wenn wir jetzt schon mal bei leiblichen Genüssen sind. Pommesfans kommen in Irland voll auf ihre Kosten. Selbst bei der Bestellung eines Reisgerichts beim Asiaten wird man gefragt, ob man eventuell Pommes dazu haben will. Keine Beilage, die figürlich auf Dauer zu verkraften ist. Der Fisch dafür ist überzeugend. Ich weiß zwar nicht, warum manche Lokale den immer einpacken (panieren) und fritieren müssen, aber in gegrillt war er immer lecker. Ein absolutes Highlight: Der Tuna in der Fischfabrik von Schull.




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