Montag, 12. August 2019

Peaty not smoky?

Nachdem es am Morgen etwas feuchter ist, geht es erstmal in das Infocenter des Ballycroy-Nationalparks. Hier hat man ordentlich investiert und ein beeindruckendes Gebäude hingestellt.

Vom Zentrum aus, geht ein kleiner Rundweg ins Gelände. Gleich am Ausgang ein déjà-vu: Vor uns hoppelt etwas und blickt sich erwartungsvoll um. Nur heute ist es ein kleiner Hund (mit 3 voll-funktionsfähigen Beinen), der uns begleitet.


Wir werden schon von anderen Besuchern nach der Rasse gefragt (davon scheint er mehrere zu haben). Am Aussichtspunkt ist er anscheinend leer (zu viel Markierungen waren zu machen), oder er erhofft am Picknick, der dort rastenden Familie partizipieren zu können. Wir lassen ihn unauffällig zurück.



Nachdem das Wetter besser wird, geht es zu den eigentlichen Wanderwegen des Parks, die allerdings eine halbe Autostunde entfernt sind. Die Anfahrt ist noch gut beschildert (und SEHR gut markiert)...

55 km/h ???

... dann (auf dem Fußweg) werden die Markierungen allerdings eher sparsam.
Nach einem breiten Forstweg wird's spannender und mit der Zeit auch deutlich feuchter.




Auch ein Fluss ist zu queren und der anschließende Weg erinnert auch manchmal an einen Bach.




Ich muss da immer an Susanne denken und ihre "Vorliebe" für solche Wege.



Nach viel Morast und etwas Moorlandschaft sind wir nach 11km zurück am Startpunkt.
Als ich am Abend versuche, das Torfthema in flüssiger Form zu intensivieren, werde ich im Pub leider enttäuscht - es gibt nur rauchig... d.h. smoky not peaty (für deutlich weniger Euros - um nicht zu sagen für lau - hätte die Dame ja EINMAL auf mich hören können und sich einfach 1 Liter "peaty" des Sherryfass-farbenen Gesöffs zu unserer Rechten unterwegs abfüllen können).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen