Wie immer waren wir die ersten beim Frühstück, die frühesten beim Auschecken. Diese hier als typisch deutsch geltende Art hat uns dafür auch bei den vorangehenden Abendessen einen earlybird-Vorteil gebracht. Um 17.50 Uhr war noch Lunchtime, was sich deutlich bei den Preisen bemerkbar gemacht hat.
Den heutigen Morgen starten wir bei einem entlegenen Friedhof.
Der Geocache führt uns dann zu einem Aussichtshügel.
Über kleine Straßen (Susi will diese Weglein wohl nochmal auskosten) geht es über das Nationalparkzentrum in Corofin nach Ennis.
Dort war ich schon mal mit Claudia gewesen und erinnere mich an nette Pubs und die Ennis Friary.
Wir waren vor 17 Jahren nur mit Öffis unterwegs und mussten zwischenzeitlich auch mal trampen, weil der Bus nicht erschien. Es war trotz ähnlicher Ziele ein völlig anderer, aber auch sehr schöner Urlaub. Witzigerweise erinnert die neu angebrachte Kugel gegenüber der friary, an einen interessanten Geocache, den ich mit Sylvia vor neun Jahren in Dublin gemacht habe.
Mein erster Irland-Besuch ist 30 Jahre her. Mit der katholischen Jugend ging es über Belfast nach Donegal und später gen Süden in den Burren. Da schließt sich der Kreis: Da sind wir ja gerade wieder.
Nachdem damals zu wenig Plätze im Kleinbus der Gruppe waren, bin ich mit drei Mädels in Bussen und am Ende trampend unterwegs gewesen , um nach Liscannor zu kommen. Die Cliffs of Moher hatten wir dann für uns. Da hat sich doch viel verändert: Heute sind dort Menschenmassen, weswegen wir uns lieber andere (schönere) Klippen angesehen haben.
Wir stromern noch durch die Gassen von Ennis und staunen über ein klassisches Kolonialwarengeschäft mitten in der Innenstadt.
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| Renate, wäre das ein Projekt? |
Nachdem wir hier schon sagenhafte 50 Cent für zwei Stunden Innenstadtparken investiert haben, ist an der Tanke ein ähnlich großes Geschäft geplant. Wir müssen noch bis zum Flughafen kommen, dort darf der Tank aber leer sein. So tanken wir die Mindestabnahme.
Am Flughafen zeigt Charles noch eine Reichweite von 19km an (allerdings hat er dabei 20km lang geflissentlich die gerankten 2,03l ignoriert - halt doch nur ein Ford) - da hätten wir eigentlich noch ein paar Runden vor der Hertz-Autoabgabe drehen können.
Der Flieger aus Frankfurt für den Rückweg kommt mit ordentlich Verspätung, ausreichend tanken wird er vor dem Abflug aber wohl schon noch ...








Hallo Nette, wie immer ein schönes Lesevergnügen. Hoffentlich seid ihr gut zu Hause angekommen. Bei ständig über 30 Grad hier in Montenegro ist es sehr schön von kühleren Orten zu lesen. Viele Grüße Bianca
AntwortenLöschenDanke! Die Temperaturen waren wirklich angenehm. Regen kam meist nur sehr kurz und irgendwie oft in anderen Ecken, als denen in denen wir unterwegs waren.
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